Österreichische Jugend Brass Band – Aus einer Idee wurde Wirklichkeit
Mit der Österreichischen Jugend Brass Band wurde 2026 ein neues Projekt der Österreichischen Blasmusikjugend ins Leben gerufen. Anlass dafür waren die European Brass Band Championships 2026, die wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Brass-Band-Kultur in Österreich setzten.
32 junge Spitzenmusikerinnen und -musiker aus Österreich, Südtirol und Liechtenstein im Alter zwischen 18 und 30 Jahren wurden nach einem Auswahlverfahren mittels Videoeinsendungen in das Ensemble aufgenommen. Ziel des Projektes war es, talentierten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern die Möglichkeit zu geben, anspruchsvolle Brass Band-Literatur auf höchstem Niveau zu erarbeiten und gemeinsam musikalische Erfahrungen zu sammeln.
Die musikalische Leitung übernahm der international renommierte Dirigent und Brass-Band-Experte Robert „Bob“ Childs. Mit seiner Erfahrung und musikalischen Vision prägte er das Projekt entscheidend und sorgte für eine intensive künstlerische Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die erste Probenphase fand Ende März 2026 im Rahmen des Österreichischen Blasmusikforums in Ossiach statt. Neben intensiver musikalischer Arbeit standen das gegenseitige Kennenlernen und die Entwicklung eines gemeinsamen Ensembleklangs im Mittelpunkt. Die zweite Probenphase Ende April in Wien diente der Feinarbeit und Vorbereitung auf die Konzerte.
Das abwechslungsreiche Konzertprogramm umfasste Werke wie „Fragile Earth“ von Sir Karl Jenkins, „Sosban Fach“ von Gareth Wood und „Glorifico Aeternum“ von Dean Jones und zeigte eindrucksvoll die Vielfalt moderner Brass Band-Literatur.
Erstmals live zu hören war die Österreichische Jugend Brass Band am 25. April 2026 im Arkadenhof des Wiener Rathauses im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Polka, Walzer, Marsch“. Einen weiteren Höhepunkt bildete das Konzert im Brucknerhaus Linz bei den European Brass Band Championships 2026.
Mit der Österreichischen Jugend Brass Band entstand ein Projekt, das jungen Talenten eine wertvolle Plattform bot und gleichzeitig neue Impulse für die Brass-Band- und Blasmusikszene in Österreich setzte.
Teilnehmende (nach Instrument & Nachname sortiert)
Cornet (Bb): Sebastian Aigner (Oberösterreich) | Matthäus Förster (Niederösterreich) | Stefan Gstettner (Burgenland) | Julian Grabmann (Oberösterreich) | Lorenz Haring (Niederösterreich) | Patricia Kiefl (Oberösterreich) | Simon Kleinlercher (Tirol) | Martin Knöbelreiter (Steiermark) | Martin Mayr (Oberösterreich) | Andreas Oberlerchner (Kärnten) | Luis Penker (Kärnten) | Hanna Reiter (Steiermark) | Michael Schwarz (Südtirol) | Kajetan Waldenberger (Oberösterreich)
Euphonium: Matthias Hackl (Steiermark) | Lukas Dejaco (Südtirol) | Aljaž Kores (Steiermark)
Bariton: Simon Propst (Steiermark)
Tenorhorn / Es-Alt-Horn: David Auer (Tirol) | Felix Missebner (Steiermark) | Maximilian Moritz (Oberösterreich)
Posaune: Sandro Fiegenschuh (Tirol) | Valentina Kedl (Burgenland) | Daniel Nagler (Südtirol) | Franz Theodor Pucher-Pacher (Kärnten)
Tuba: Dominik Brunner (Salzburg) | Tobias Lampert (Vorarlberg) | Lukas Paul (Niederösterreich)
Schlagwerk: Johannes Honsig (Niederösterreich) | Jakob Leis (Tirol) | Felix Remich (Steiermark) | Daniel Wohlfahrt (Kärnten)

