Blasmusikmuseum Oberwölz - vorwissenschaftliche Arbeit

Das Österreichische Blasmusikmuseum Oberwölz wurde 1997 eröffnet und präsentiert auf zirka 600 m² in neuen Schauräumen und zwei bis drei Sonderausstellungsräumen sehenswerte Objekte aus der Geschichte des österreichischen Blasmusikwesens, das sich seit dem 19. Jahrhundert neben der Militärmusiktradition vor allem auch zu einem der größten Bewegungen des Amateurmusikwesens entwickelt hat. Mehr als 2100 Blaskapellen bilden die blühende Gegenwart einer über 150 jährigen Entwicklung. Die ständige Ausstellung des Museums präsentiert Holz-, Blech- und Schlaginstrumente, Kleidungen der MusikerInnen und zahlreiche weitere Objekte seit dem 19. Jahrhundert zur Geschichte der Blasmusik in Österreich. Dazu zählen u. a. auch verschiedene Trommelwagen, Dirigentenstäbe, Entwicklung des Notendrucks, originale Partituren und Noten.

Ton-Bild-Schauen bieten einen Überblick über die Geschichte „Von der klassischen Harmoniemusik bis zur Blasmusik der Gegenwart“ sowie über die österreichische Weisenbläser-Tradition. Die digitale Bilddokumentation „Blaskapellen und Blasorchester Österreichs“ lässt die mehr als 2100 Klangkörper vor Ihnen vorüberziehen und in einer „Kino-Ecke“ stehen DVD-Präsentationen zu verschiedenen Blasmusikereignissen bereit.

Aus den o. a. Darstellungen wird ersichtlich, dass darin enormes Potenzial für die Erstellung von vorwissenschaftlichen Arbeiten für musizierende künftige Maturantinnen und Maturanten in den österreichischen Musikkapellen enthalten ist. 
Interessierte Musikerinnen und Musiker sind herzlich dazu eingeladen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen!

Kontakt:
Rudolf Gstättner
Wissenschaftlicher Leiter des Österreichischen Blasmusikmuseums Oberwölz
E-Mail: info@rudolfgstaettner.at

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